Windelzubehör: Suprima Schutzhosen

Inkontinenzversorgung beruht nie auf isolierten, einzelnen Maßnahmen, sondern funktioniert als System und sollte auch als solches behandelt werden. Selbst eine gute Windel kann ohne richtige Fixierung und sonstige zusätzliche Schritte eben doch nur „gerade so“ ihre volle Wirkung erzielen wohingegen sich Mittelklasseprodukte mit ein bisschen Hilfe zu ganz neuen Höhen aufschwingen können. Für bestimmte Sachen wie meine Stuhlinkontinenz und ihre spezifischen Begleiterscheinungen würde ich es sogar als grundlegende Notwendigkeit Bezeichnen. Ich wünschte, meine Krankenkasse würde das genau so sehen und mich nicht in diesen ganzen Kuddelmuddel wegen einer Kostenübernahme für die schützende Unterbekleidung verstricken! ;-) Aber wollen wir mal nicht zu weit abschweifen.

Abgesehen von ein paar lockeren, unspezifischen und allgemeinen Betrachtungen in meinem Einführungsartikel und einem Artikel über ein entsprechendes Produkt der Firma Param gab es noch keine Gelegenheit, das großartig auszubauen, aber ich hoffe, dass sich das jetzt ein wenig ändern wird. Ich schaue mich ja immer nach neuen Möglichkeiten um und diese kleinen Entdeckungsreisen befriedigen nicht nur meine eigene Neugier sondern sind hoffentlich auch für euch, meine lieben Leser, nützlich, damit ihr nicht Geld für Kram ausgebt, den ihr hinterher vielleicht gar nicht mögt. Mit diesem Hintergedanken habe ich mir einen Plan ausgedacht und meinen Kopf mit den Leuten von Suprima zusammengesteckt, um einige Sachen auszuknobeln und alles richtig hinzubekommen. Zum Anfang werden wir einen Blick auf die diversen „Schwedenknöpfer“-artigen Produkte werfen, zumindest einige davon.

Suprima 1249, 1250, 1252, 1269, 1288

In den kommenden Wochen und Monaten werden wir uns detaillierter damit beschäftigen und ihre Für und Wider in Sachen Tragekomfort, Haltbarkeit, Einfachheit der Pflege und Reinigung, wie gut sie ihren Job machen und so weiter unter die Lupe nehmen. Natürlich gibt es einen Grund, warum ich die Knopfvarianten als erstes ausgesucht habe. Aus meiner Sicht sind sie einfach die praktischste Art der Verpackung, weil man sie in allen erdenklichen Lagen im Bett, stehend sowie sitzend anlegen kann und sie somit im Gegensatz zu Schlupfformen keine Verrenkungen der Beine erfordern oder man stehen muss. Es gibt andere Vorteile, natürlich auch einige Nachteile und manches ist eben nur so-so. Das werden wir aber in den jeweiligen Artikeln separat abhandeln und nicht jetzt schon lang und breit erörtern.

Suprima 1249, 1250, 1252

Die Exemplare, die wir uns in der Plastik-/ PVC-Sparte anschauen sind eine Suprima 1249, eine 1250 und eine 1252. Die ersten beiden könnte man als Grundversionen betrachten, während die 1252 eine fortgeschrittene Variante mit zahlreichen verstellbaren elastischen Bändern ist . Das wird auch für mich interessant, damit herumzuspielen und verschiedene Einstellungen und Passformen auszuprobieren, weil ich sowas noch nicht hatte. es gibt eben für alles ein erstes Mal. ;-)

Suprima 1249, 1250Suprima 1252

Die anderen beiden Produkte in unserem kleinen Testlauf sind stoffbasiert, aber haben natürlich einige Tricks drauf dank spezieller Beschichtungen und Imprägnierung. Diese Art von Produkten ist gerade in den letzten Jahren etwas mehr verfügbar geworden, weil a) sich die Technologien zur (kostengünstigen) Herstellung enorm entwickelt haben und b) der allgemein offenere Umgang mit Inkontinenzproblemen dafür sorgt, dass es mehr Nachfrage nach solchen Spezialprodukten gibt, die, zumindest auf einen flüchtigen, oberflächlichen ersten Blick, auch als normale Unterwäsche durchgehen könnten.

Suprima 1269, 1288Suprima 1269, 1288

Wenn jemand spezifische Fragen zu den Produkten hat, kann er die in den Kommentaren gern stellen. Ich werde versuchen, sie in die Beiträge mit einzuarbeiten und die notwendigen Informationen zusammenzutragen. Aus offensichtlichen Gründen werde ich mit der 1249 und 1250 anfangen, um eine Basis und Vergleich für spätere Artikel zu haben und dann schauen wir mal. Bis demnächst dann hier also…

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