Fernseh-Windeln

Gestern hab ich mir echt Mühe gegeben und mit mir gekämpft, nicht schon abends 20 Uhr die Segel zu streichen, weil ich mal wieder wegen meiner Krankheit völlig müde war, und so habe ich mich mit dem Zapping zwischen diversen Sendungen mit variierendem Grad der Niveaulosigkeit dann doch noch bis 21,45 Uhr gehalten und Plusminus geschaut. Glücklicherweise war dann der Beitrag, um den es hier geht, der erste und ich konnte danach den Fernseher ausschalten. Es geht – mal wieder – um die mangelhafte Hilfsmittelversorgung und andererseits die Verschwendung von Kassengeldern mit Bonusprogrammen, Prämien und so weiter.

Knausern bei Hilfsmitteln, klotzen bei Wellness-Reisen

Insgesamt ist der Beitrag etwas reißerisch gemacht, aber zumindest scheut er sich nicht, die Dinge beim Namen zu nennen und eine Windel darf auch mal Windel heißen und wird auch noch gezeigt. Mon Dieu! Was ich auch sehr schön fand, ist die Aussage, dass all die tollen Vergünstigungen für die, die es am dringendsten brauchen könnten, gar nichts bringen, weil wir als chronisch Kranke eben gar kein Chance haben, die Anforderungen zu erfüllen. Das soll nicht heißen, dass ich prinzipiell was gegen derartige Stimulanzien habe, aber es zeigt schon eine gewisse Schieflage. Wäre doch super, wenn uns die Kassen das Geld, was da verplämpert wird, zur freien Wahl hochwertiger Windeln auch zugestehen würden, oder?

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