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Vorlagentest: Kolibri Compact

Auch wenn ich mich entschieden habe, wegen meiner Stuhlinkontinenzprobleme „richtige“ Windeln zu verwenden, ist die Welt der Inkontinenzprodukte doch viel größer und umfasst noch diverse andere Möglichkeiten. Ich habe schon eine Weile vor mich hin gegrübelt, wie ich das hier am besten integrieren kann, um damit das Angebot an Informationen etwas zu verbreitern. Ich will da aber nicht schwindeln – diese alternativen Produkttests werden viel unregelmäßiger und weniger umfangreich wie meine anderen Aktivitäten ausfallen, was einfach daran liegt, dass ich mein begrenztes Budget nicht für Sachen ausgeben will, die ich dann nicht so oft nutze. Deshalb wird das hier nur ab und zu auftauchen, wie es sich eben ergibt und ich das Zeug kostengünstig in die Finger bekomme.

Als ersten Anfang werden wir uns mal die Kolibri Compact Einlagen/ Vorlagen ansehen. Ich habe die Packungen mit dem Material bekommen, das ich Anfang des Jahres für den Test der Kolibri Comslip genutzt habe und habe seitdem immer mal wieder eher sporadisch die Produkte verwendet. Warum ich sie nicht öfter und regelmäßiger verwendet habe, sollte eigentlich schnell klar werden. Weil es sich nun mal um Windeln abzüglich der Flügel handelt, ist das größte Problem einfach die Fixierung. Das hat dann wieder Auswirkungen auf andere Bereiche, wozu ich dann an den entsprechende Stellen etwas sagen werde, während wir das Produkt begutachten.

Kolibri compact normal, Packungen Saugstärken

Die Kolibri Compact gibt es in zwei Varianten: Die etwas einfachere Normal-Version und die höherwertige in Soft. Im Gegensatz zu Windeln wirkt sich bei Einlagen diese Differenzierung nicht nur auf die Saugstärken oder die Art des äußeren Materials aus, sondern hat oft auch direkte Auswirkungen auf die Form des Produkts. Deswegen kann man sich nicht immer unbedingt sicher sein, dass Versionen mit identischer Bezeichnung die gleichen Ergebnisse hergeben. Gottseidank hält sich das hier in Grenzen und beschränkt sich auf das, was man in Ermangelung eines besseren Begriffs dafür nur als zwei unterschiedliche „Größen“ bezeichnen kann.

Kolibri compact normal, Packung

Die Kolibri Compact Normal hat davon nur die kleinere Variante abbekommen und kommt in zwei Saugstärken, die entsprechend der üblichen Kolibri-Benennung special und ultra heißen. Auch wenn einem das von den Windeln her bekannt vorkommen dürfte, hat es doch mit den Saugstärken der Produkte dort relativ wenig zu tun und ist einfach willkürlich festgelegt. Verständlicherweise sind die Polster einfach nicht so groß und dick und können nicht die gleiche Menge an Flüssigkeiten binden.

Kolibri compact normal, Saugstärken

Die zwei Saugstärken unterscheiden sich rein optisch in der Farbe, wobei die lilafarbene die special ist und die eierschalenblaue die ultra. Für die Fotos habe ich mich für die special entschieden, um visuell etwas Abwechslung ins Spiel zu bringen und die Details etwas besser herauszubringen. Wie man sich allerdings denken kann, hat man mit der Farbe im realen Leben vielleicht auch ein Problem. Die Farbe ist sehr intensiv und strahlt durch alles hindurch, was nicht undurchsichtig genug ist, egal ob das nun dünner Stoff oder die halbtransparenten Plastikhosen sind. Das kann sich dann sogar noch weiter nach außen fortsetzen, wenn man blöderweise z.B. im Sommer auch noch weiße Hosen oder durchsichtige Röcke trägt. Da hat man schon mal das erste Problem und sollte sich in so einer Situation dann eher für die neutralere Farbe entscheiden.

Die Außenschicht besteht aus einem halb-atmungsaktiven Material – nicht ganz Folie, aber auch nicht richtiges Gewebe. Da kommt nichts durch und es ist ziemlich weich, aber ich muss trotzdem sagen, dass die Teile manchmal schon ziemlich verknittert sind, weil sie ungünstig in die Packung gestopft wurden, was dann den Effekt auch wieder zunichtemacht. Es ist teilweise zeimlich schwierig, den Rand wieder glatt zu bekommen, damit man das Produkt auch wirklich bequem tragen kann.

Kolibri compact normal, Vorderseite

Damit kommen wir auch schon zu einem meiner Punkte. Da ich die Bilder mit einer transparenten Plastikhose aufgenommen habe, kann man die Probleme mit der Fixierung zumindest vielleicht erahnen. Glaubt mir, es war ziemlich schwierig, das Polster einigermaßen symmetrisch und gleichmäßig auszurichten, damit es auch glaubwürdig aussieht. Am eigen Körper ist es etwas einfacher, weil dann bedingt durch die Anatomie manches an Ort und Stelle rutscht und einrastet, wenn ihr wisst, was ich meine, aber das ursprünglich Gesagte bleibt gültig: Man muss sich schon richtig Mühe geben, damit alles richtig sitzt und trotzdem gibt es keine Garantie, dass über den Tag wieder alles verrutscht, wenn man sich bewegt.

Kolibri compact normal, Seitenansicht

Wie die Bilder zeigen, sind diese kleineren Teile mehr oder weniger überhaupt nur auf Harninkontinenz ausgerichtet, wobei sich der größte Teil  des Funktionsbereiches  in den vorderen Körperregionen befindet. Zusätzlich zu den Schwierigkeiten, eine stabile Positionierung und Ausrichtung hinzubekommen, ist das auch einer der Gründe, warum ich gar keine oder nur eingeschränkt Verwendung für viele Arten von Vorlagen habe. Es ist einfach unvermeidlich, dass bei einem ernsthaften „Unfall“ die Fäkalien über den Rand des Polsters hinausschießen. Noch dazu erscheint es mir selbst unter normalen Bedingungen einfach umständlich, diese Einlagen zu verwenden. Es gibt einfach keine gute Möglichkeit, das Produkt zu wechseln, ohne dass es entweder nach dem Ablegen der Fixierhose auf den Boden knallt oder man eine Sauerei macht und alles vollschmiert, wenn auch unabsichtlich. Für mich ist das, als ob einem immer eine dritte Hand fehlt.

Kolibri compact normal, Rückseite

Weil der Wechsel nun mal so risikobehaftet ist, wird man die meiste Zeit auch die Kapazität nicht maximal ausnutzen und schon vorzeitig das Inkontinenzprodukt erneuern, nur um zu vermeiden, dass man sich die Hände dann auch allzu schmutzig macht. Man muss aber zumindest erwähnen, dass man wenigstens die gleichen guten und weichen Polster hat, die auch bei den Windeln so gut funktionieren. Eine frisch angelegte Vorlage fühlt sich fast schon wie angenehme Unterwäsche an und nach kurzer Zeit bemerkt man das schon gar nicht mehr. Natürlich liegt darin auch wieder eine kleine Falle, weil man das dann zu leicht vergisst und sich die Klamotten möglicherweise eben doch anschmuddelt, weil man zu lange gewartet hat.

Kolibri compact normal, Innenseite

Die Flüssigkeitsverteilung ist insgesamt gut wie auch die gesamte Aufnahmefähigkeit. Die Auslaufschutze sind sogar relativ breit/ hoch, was nochmal etwas die Sicherheit erhöht. Wie schon erwähnt, unterscheidet sich die reale Kapazität aber trotz gleicher Namensgebung deutlich von der bei den Windeln. Selbst die Special erzielt hier bestenfalls nur die Werte einer Windel mit mittlerer Saugstärke, also sowas wie Tena Slip Plus oder Super bzw. Kolibris eigene Comslip Ultra.

Kolibri compact soft, Packungen Saugstärken

Bei den Soft Versionen kann man die gleichen Regeln geltend machen, zumindest bei der ultra. Die special und supra sind hingegen ganz andere Produkte aufgrund des Umstandes, dass die Form ganz anders und größer ist. Allerdings muss man leider sagen, dass bei Vorlagen größer nicht immer unbedingt auch besser bedeutet. Viele der im vorherigen Absatz erwähnten Probleme können sich um ein vielfaches verstärken, wobei das größte davon ist, dass sich große Polster noch mehr zusammenknautschen und man dann schon ganz schön wurschteln muss, damit es sich der Fixierung anpasst.

Kolibri compact soft, Packung

Kolibri compact soft, Saugstärken

Wie in den Bildern dargestellt, sind die größeren Varianten ziemlich rechteckig, was es noch schwerer macht, sie zur Kooperation zu bewegen. Das ist nicht unmöglich, aber ich würde mir diese Modelle eher für zu Hause aufheben, wo man genug Zeit und Ruhe hat, sich mit solchen kleinen Unannehmlichkeiten zu befassen und sich das Leben erleichtern kann, wenn man z.B.  Das Polster auf dem Bett flachdrückt, wenn man sich drauflegt.

Kolibri compact soft, Vorderseite

Natürlich ist die Frage, die jedem im Kopf rumschwirrt, wie man diese verdammten Dinger denn nun am besten fixiert. Ein paar Gedanken dazu habe ich ja schon mal in einem meiner Einführungsartikel aufgeführt. Ich mag diese furchtbaren Netzhöschen, die immer so schön auf den Packungen mit aufgedruckt sind und dem Anbieter ein schönes Zusatzgeschäft bescheren sollen, immer noch nicht sonderlich. Sie sind einfach zu schwach und unbequem. Gleichzeitig ist für mich nur Plastikhose aber auch komisch, weil mich zu viel PVC direkt auf der Haut dann doch irgendwie stört. Deswegen bevorzuge ich immer noch meine Schlüppis aus synthetischen Fasern oder eben Badehosen. Das hat auch den Vorteil, dass es sich leicht reinigen, also ausspülen lässt, wenn mal was schiefgeht.

Kolibri compact soft, Seitenansicht

Natürlich kann man die Vorlagen auch als Booster/ Zusatzpolster verwenden, oder, wenn man sich das euphemistisch schönreden will, eine Windel als Fixierhose drum machen. Natürlich wird’s hier ziemlich schwammig, weil alles von unendlich vielen möglichen Kombinationen abhängt. Ich kann beispielsweise ohne Probleme die kleinere Version problemlos mit meinen üblichen Attends Slip Regular in Größe M verwenden, allerdings immer nur ein Teil. Ansonsten wird der „Abstandhalter“-Effekt zu groß, wenn sich mehrere Polster übereinander stapeln und dann läuft alles aus.

Bei den größeren Varianten wird das etwas komplizierter, weil man dann auch größere Windeln braucht, um überhaupt alles genügend abzudecken, was dann wiederum von den körperlichen Gegebenheiten abhängt. Das Gleiche trifft allerdings auch auf textile Bedeckung und Plastikhosen zu. Schon erstaunlich, wie groß so eine Vorlage einem dann plötzlich erscheint, wenn man sie gut verstecken muss. Deswegen wäre es sicher sinnvoll, erstmal die kleinere Variante auszuprobieren, bis man sich dabei sicher fühlt. Selbstverständlich gehört das übliche Aufritzen der Oberfläche auch mit dazu, damit sie durchlässig wird, wenn man die Dinger als Zusatzpolster verwendet.

Kolibri compact soft, Rückseite

Wie auch immer man sie verwendet, die Kapazität der großen Polster ist beinahe mit der der entsprechenden Windeln vergleichbar, natürlich unter Berücksichtigung der Einschränkungen, die sich durch die unterschiedliche Herangehensweise ergeben. Eine supra kann man schon ziemlich lange tragen und wenn man sie irgendwie vernünftig fixiert kriegt, kommt man damit sogar durch die Nacht. Selbst eine special ist nicht so schlecht.

Kolibri compact soft, Innenseite

Abschließende Gedanken? Auch wenn ich durchaus gern mal ausgetretene Pfade verlasse, bleibt es schwierig, andere Inkontinenzprodukte in meine tägliche Routine zu integrieren und ich habe dabei gemischte Gefühle. Im besten Fall könnte ich sagen, dass ich dazu keine rechte Meinung habe, im schlimmsten Fall sind sie einfach nix für mich. Das heißt allerdings nicht, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass es bei bestimmten Formen der Inkontinenz funktioniert. Für mich kommt es halt einfach nicht zusammen. Das Wechselprozedere einer Vorlage ist furchtbar umständlich im Vergleich zur Einfachheit, mit der man sich eine neue Windel um den Hintern wickelt und bei mir mit meinen Darmproblemen kommt bei Vorlagen auch nicht so recht das Gefühl der Sicherheit auf.

Auf Grundlage meiner begrenzten Erfahrungen schlägt sich dieses Produkt im Vergleich zu anderen seiner Art (klar kommen da in Zukunft noch mehr Artikel) ganz gut, auch wenn das meiste damit zu tun hat, dass es einige gute Eigenschaften wie das das gute Saugverhalten von den Windeln der gleichen Marke geerbt hat. Wer wirklich mal Vorlagen/ Einlagen ausprobieren will, geht bei diesem Produkt kein großes Risiko ein. Eine Packung der kleineren Versionen ist nicht so teuer und weil die Saugstärken überhaupt erst bei einem vernünftigen Level anfangen, muss man da auch nicht fürchten, sein Geld für billige Papiertaschentücher aus dem Fenster zu werfen.

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Überall Onesies!

Wie einige von euch sicher schon bemerkt haben, habe ich den Post zu unserer kleinen Suprima Verlosung bearbeitet, was natürlich nur bedeuten kann, dass das Ganze vorbei ist. Der Gewinner (in diesem Fall eine Gewinnerin) wurde benachrichtigt und wird ihr kleines Goodie demnächst erhalten. Danke an alle, die mitgemacht haben und bleibt mal auf der Lauer. Wenn alles so klappt, wie ich mir das vorstelle, wird es bald wieder etwas geben.

Was auch mit „Windelbodys“ im weitesten Sinne zu tun hat sind unsere Freunde bei Onesies Downunder, die mal wieder einen ganz schönen Schwung neue Designs in ihr Angebot aufgenommen haben. Da wird die Hütte langsam richtig voll, selbst wenn man die spezielle jährliche Weihnachtsausgabe nicht mitzählt. Das Rennen, um sich einen zu greifen ist damit auch offiziell eröffnet ähnlich wie beim Halloween-Onesie (den ich zufälligerweise auch gerade noch trage, während ich diese Worte tippe). Wer also das lustige Teil mit einem Pinguine fütternden Weihnachtsmann (der dann aber komischerweise auf einem Eisbären reitet) haben will, sollte sich mit einer Bestellung sputen.

Es gibt noch ein weiteres winterlich-eisiges Themenmotiv beim Mammut Onesie, der einfach nur superknuffig ist. Die anderen sind etwas allgemeiner gehalten und umfassen Wikinger, Aliens und Eulen. Die letzteren beiden haben auch einen etwas psychedelischen Touch wegen der intensiven Farben, aber gerade deswegen würden sie auch als normale T-Shirts ganz gut durchgehen, wenn man nicht zur „Farbe ist egal, Hauptsache schwarz!“ Fraktion gehört. ;-)

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Geh mal TV guggen!

Ich bin ja weiterhin eher auf der dunklen Seite der Macht unterwegs und stehe der oftmals allzu schöngeredeten Berichterstattung zum Thema Inkontinenz in diversen Medien eher skeptisch gegenüber, aber nichtsdestotrotz hilft jeder kleine Schritt, das Thema etwas mehr ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken.

Entsprechend kann man sich den Beitrag Tabu Inkontinenz auf 3sat schon mal ansehen. Ich hab das schon mal vorab in der Mediathek getan, aber wer’s gern gemütlich mit Chips und Cola hat, kann sich auch heute Abend 20,15 vor sein TV-Gerät pflanzen und zum entsprechenden Kanal zappen. Für die ganz Neugierigen gibt’s auch ein paar Einblicke in die Produktionshallen unserer Freunde bei Hartmann so bei zwei Drittel des Beitrags.

Ein grober Schnitzer fällt sofort auf: Entgegen der Behauptung im Film muss man als Betroffener, abgesehen von den gesetzlichen prozentualen Zuzahlungen (von denen ja der Eine oder Andere auch befreit ist und die für den Rest bei einem Höchstbetrag gedeckelt sind), nicht „in der Regel 30% der Kosten oder sogar mehr aus eigener Tasche bezahlen.“. Die Kasse zahlt auch keine Zuschüsse, sondern Festbeträge. Das hätte man anders formulieren müssen und sollen.

Den Rest kann man so und so sehen. Zwar ist heute vieles möglich, aber wie bei dem im Film gezeigten Jungen Mann kann ich verstehen, dass man irgendwann keinen Bock mehr auf weitere Untersuchungen hat. Mir geht’s ja auch so. Ab einem gewissen Punkt muss man sich einfach damit arrangieren und es akzeptieren, das es ist, wie es ist…

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Windeltest: Fabine Exklusiv

Auch wenn ich versuche, alle möglichen Produkte hier immer relativ zeitnah zu präsentieren, gibt es doch einige, die ich immer wieder in meiner Planung hin- und herschiebe. Eines davon ist schon seit Ewigkeiten die Fabine Exklusiv.

Fabine Exklusiv, Packungen

Üblicherweise haben die Gründe, warum ich Sachen verschiebe was damit zu tun, dass ich eben nur soundso viel schaffe. Auch passiert es oft, dass in der Zwischenzeit neue Produkte rauskommen oder ältere Produkte überarbeitet werden, womit dann meine Arbeit an einem Artikel mit dem Vorgängermodell auch für die Katz wäre und ich wieder von vorne anfangen muss. In diesem Fall kann ich aber so eine Ausrede nicht anführen und es auf niemanden schieben, weil ich tatsächlich ganz bewusst dem Ganzen bisher aus dem Weg gegangen bin. Da werdet ihr euch sicher nach dem Warum fragen und hier sind meine Gründe.

Das Produkt gibt’s ja im Prinzip schon lange und der Name leitet sich von dem ab, der’s mal erfunden hat und eben mit Nachnamen Faber heißt. Der hatte mal vor Jahren die Idee, einen Schwung von diesen Dingern in China fertigen zu lassen. Das ist erstmal nicht ungewöhnliches. Macht ja mittlerweile irgendwie jeder. Die Windeln waren auch einigermaßen beliebt, aber bei nachfolgenden Serien ging dann immer mehr schief. Die Leute haben immer vorbestellt und mussten dann ewig warten, bis die Ware auch wirklich produziert und ausgeliefert. Da das offensichtlich mehr als einmal vorgekommen ist, hat sich der Anbieter damit einen etwas zweifelhaften Ruf eingefangen.

Aus den gleichen Gründen war es deshalb nahezu unmöglich, einen Artikel vernünftig zu planen, weil man nie wissen konnte, wann und in welchen Mengen die Produkte eintreffen würden und natürlich hätte ich euch dann auch hinterher nicht eine zuverlässige Quelle für eure eigenen Einkäufe nennen können. Vor Kurzem hat sich das aber geändert, weil SaveExpress das Produkt in sein Programm aufgenommen hat. Wenn wir Glück haben, bedeutet das auch, dass im Hintergrund ein vernünftiger Liefervertrag ausgehandelt wurde, der sicherstellt, dass immer genug Nachschub verfügbar ist.

Fabine Exklusiv, Packung, Größe M

Entsprechend dem, was ich gerade geschrieben habe, befasst sich dieser Artikel mit der aktuellen Ausgabe des Produktes (Stand Juli/ August 2017), nicht älteren Varianten. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil es im Verlauf der Jahre verschiedene Versionen gab. Das kann ich zumindest indirekt bestätigen, weil mir Freunde immer mal wieder einzelne Exemplare aus ihrer Schatzkammer gegeben haben. Diese alten Varianten sind komplett anders, aber weil sie sowieso nicht mehr verfügbar sind, macht es keinen Sinn, das Thema auszuwalzen.

Fabine Exklusiv, Farbvarianten

Die aktuelle Auswahl umfasst einige Farbvarianten, von denen ein paar hier dargestellt sind. Die Zyan/ Magenta Version ist im Prinzip die Grundvariante und die vollständig pinke ist dann einfach auf mädchenhaft getrimmt.

Das blaue Jeansmuster ist etwas aus der Art geschlagen. Nicht nur, dass Jeans-Hotpants schon ein Weilchen aus der Mode gekommen sind, auch die Ausführung ist etwas grobschlächtig. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass jemand das trägt und auch noch stolz darauf ist. Wenigstens hätte man die Hosenstall-Imitation weglassen und den Kontrast an den Nähten reduzieren können. Um es noch schlimmer zu machen, gibt es davon dann auch noch eine knallpinke Version, aber das war mir dann doch zu krass, weshalb ich sie nicht mit verwendet habe.

Ein weiterer Hinweis, dass das Produkt so seine kleinen gestalterischen Macken und Problemchen hat, ist die seitenverkehrte Bedruckung. Ja, wirklich, da hab ich nicht aus Versehen das Foto gespiegelt, da hat der Verantwortliche in der Druckvorstufe die Druckplatten falschherum belichtet. Ist ’ne Kleinigkeit, aber trotzdem lustig.

Fabine Exklusiv, Größen

Da ich mir mittlerweile angewöhnt habe, immer zumindest die zwei gebräuchlichsten Größen zu testen (sofern das eben relevant ist und innerhalb der Einschränkungen, was ich mir gerade leisten kann), habe ich den gleichen Ansatz hier verfolgt. Das war auch keine schwierige Entscheidung, weil man sowieso nur Größe M und L kaufen kann, was die Auswahl von vornherein einschränkt. Da ich immer auf der Hut bin, hatte ich schon damit gerechnet, dass das wieder eine x-te Variante der üblichen „Standard-China-Windel“ ist, aber sieh da, dieses Mal kriegen wir doch etwas anderes geboten.

Beide Größen halten sich gut an europäische Standardmaße und Gewohnheiten und passen deshalb bei mir gut und sollten auch so ziemlich jedem passen, der ins Schema passt und an die Produkte großer Anbieter, die es hier gibt, gewöhnt ist. Innerhalb der normalen Erwartungen ist eine L dann eigentlich schon zu groß, während die M eine gutsitzende Angelegenheit ist, weshalb ich dann auch nicht die größere Version als Standard für den Test heranziehen musste, wie das ja immer mal wieder vorkommt.

Fabine Exklusiv, Vorderseite

Die Proportionen sind etwas gewöhnungsbedürftig, weil die Windel sehr asymmetrisch ist. Der Vorderteil ist sehr schmal, wo hingegen der Hinterteil viel größer ist. Dadurch wird es notwendig, sich Gedanken zu machen, wie man das Produkt am besten genau fixiert. In meinem Fall bedeutet das, dass ich den Vorderteil schon ein ganzes Stück hochziehen muss, damit hinten alles gut an der Rückseite der Beine und am Hintern anliegt und sich gleichzeitig auch im vorderen Bereich kein Hohlraum bildet und somit alles gut verpackt ist, damit nichts auslaufen kann.

Im Ergebnis kann das bedeuten, das einiges von der Folie aus der Schutzhose, dem Windelbody oder was auch immer herrausschaut und man es eventuell verstecken muss. Weil der Rückenteil so hoch/ lang ist, hat man möglicherweise auch etwas damit zu kämpfen, dass sich der Bund aufrollt oder faltet, besonders wenn man wie ich ein Hohlkreuz hat. Davon abgesehen mag ich aber die wirklich exzellente Abdeckung am Popo.

Fabine Exklusiv, Seitenansicht

Wenn wir schon mal von der Bequemlichkeit hintenrum reden, müssen wir uns das Saugpolster auch anschauen. Im Gegensatz zu den schon erwähnten „China-Produkten“ schlägt sich dieses ziemlich gut, weil es nicht unter dieser extremen Härte und Festigkeit leidet, die die Flüssigkeitsaufnahme beeinträchtigt. Hier ist das Polster von Anfang an weich und flauschig, was viele Dinge einfacher macht, auch das Anlegen der Windel. Anstatt sich mit einem steifen, fast unbeweglichen „Brett“ rumärgern zu müssen, kann man hier alles relativ einfach anpassen.

Das setzt sich dann bei der eigentlichen Verwendung fort, bei der man keine Angst davor haben muss, es nicht einfach laufen lassen zu können, weil vielleicht das Polster die Flüssigkeit nicht schnell genug aufsaugt. Es ist vielmehr anzumerken, dass die Flüssigkeiten sich aufgrund der lockeren Struktur des Saugkerns schön gleichmäßig in den richtigen Mengen im Polster verteilen.  Das bedeutet auch, dass der Hintern nicht schon nass wird, lange bevor die Windel richtig voll ist, man aber andererseits auch keine Sorge haben muss, dass sich alles nur an einer einzigen Stelle sammelt.

Die Gesamtaufnahmefähigkeit ist definitiv im oberen Bereich, aber ich würde jetzt nicht unbedingt den in der Werbung versprochenen extremen Werten Glauben schenken. Ja, das Produkt ist besser als einige andere, aber auch nicht die ultimative Lösung für alle Probleme.  Die Naturgesetze kann man nun mal nicht außer Kraft setzen.

Fabine Exklusiv, Innenseite

Bevor wir zum Abschied kommen, erlaubt mir, noch ein paar Sätze zu den Klebbändern einzuschieben. Diese sind auch wieder eine Nummer für sich, zumindest an der Jeansmuster Variante. Im Gegensatz zu den normalen Bändern, die ihren Job gut erledigen, werden an diesem Modell halbtransparente, sehr dünne Klebis verwendet, die auch nicht die üblichen blauen enden haben.

Ich verstehe total, dass man damit erreichen wollte, das Gesamtbild nicht zu verhunzen, aber leider sind diese Bänder sehr klebeschwach und halten selbst auf dem glänzenden Frontsticker nicht sonderlich gut. Das erinnert mich an ein vergleichbares schwachklebendes Scotch-Tape (oder eben auch Tesa) fürs Büro, das auch so matt aussieht und erst transparent wird, wenn man es irgendwo aufklebt. Auf jeden Fall sollte man etwas Reserveklebeband griffbereit haben nur für den Fall…

Fabine Exklusiv, Rückseite

Im Abschluss kann ich sagen, dass sich das Warten und die Aufschieberei bei diesem speziellen Produkt mal gelohnt und es sich besser geschlagen hat, als erwartet. Das Druckmuster ist okay und nicht zu aufdringlich, die Passform sehr gut und das Saugverhalten kann sich mit anderen hochwertigen Produkten messen. Natürlich ist es nicht gerade das billigste, aber im Vergleich mit aus den USA oder von anderswo importierten Produkten, ist der Preis für deutsche Verhältnisse noch okay.

Natürlich muss das alles nichts bedeuten – der Hersteller könnte seine alten Gewohnheiten wieder aufnehmen und schon die nächste Charge wieder komplett anders ausfallen. Ich kann nicht versprechen, dass ich da immer gleich am Ball bin, aber ich werde das Ganze auf jeden Fall weiter kritisch beobachten. Fürs Erste könnt ihr aber ein paar von diesen Windeln bestellen, ohne euch Sorgen machen zu müssen. Könnte ja sogar sein, dass der Fehldruck irgendwann ein wertvolles Sammlerstück wird wie bei alten Briefmarken. Wer weiß das schon? ;-)

Windelgrundlagen: Ein neuer Blick auf Hautpflege bei Inkontinenz – Teil 2 – Regeln, Grundprodukte und so weiter…

Im zweiten Teil unserer kleinen Exkursion in die wundersame Welt der inkontinenzbezogenen Hautpflege werde ich durch ein paar „Muss man haben!“-Produkte führen, aber auch einige aus der Kategorie „Wäre schön, muss aber nicht.“ und das immer mit dem Ziel, bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Einige Informationen werden doppelt auftauchen und sich deshalb manches etwas überflüssig anfühlen, aber da viele Produkte die gleichen Zutaten verwenden, lässt sich das nicht ganz vermeiden. ich habe zumindest versucht, alles in einer sinnvollen Reihenfolge aufzulisten, um diesen Effekt zu minimieren. Für diesen Artikel konzentriere ich mich vor allem auf allgemein verfügbare Supermarkt- und Drogerieprodukte, auch wenn es wegen meiner Auswahl einiger höherwertiger Sachen vielelicht nicht unbedingt als „Hautpflege zum Sparpreis“ durchgeht. Trotzdem sollte das hinreichend belegen, dass man nicht immer superteure Pflegeprodukte kaufen muss, um seine tägliche Hautpflegeroutine zu erledigen.

Regeln und nochmal Regeln

Bevor wir überhaupt richtig loslegen, müssen wir erstmal ein paar einfache Regeln dafür aufstellen, was man tun und was man besser lassen sollte. Ja, noch mehr langweiliger Kram, der eigentlich selbstverständlich sein sollte, aber ich bin da gern auf der sicheren Seite und vielleicht wird der Eine oder Andere auch an etwas erinnert, was er vielleicht schon weiß, aber vergessen hat.

  • Nur für draußen! – Alle Produkte, die hier besprochen werden, gehören nicht in irgendwelche Körperöffnungen. Auch wenn die meisten nicht giftig sind, können sie doch negative Wirkungen haben wenn sie z.B. mit der Schleimhaut des Rektums in Kontakt kommen. Wenn man sie schluckt, schmecken sie unangenehm, man muss vielleicht nießen, wenn sie in die Nasenlöcher kommen oder sie brennen in den Augen.

    Es sollte keiner gesonderten Erwähnung bedürfen, dass noch verrücktere Dinge wie absichtliches Einführen in den Harnkanal keine gute Idee sind. Natürlich können immer mal wieder kleine Pannen passieren und man setzt unabsichtlich seine Innereien irgendwelchen Chemikalien aus, aber großzügige Mengen von Wasser und ein paar Trockentücher können hier einiges bewirken. Wer unter irgendwelchen langanhaltenden Nachwirkungen leidet oder allergisch reagiert, sollte schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen.

  • Nicht auf Wunden! – Als Erweiterung des vorherigen Abschnitts sollte es nicht zu viel Vorstellungskraft erfordern, um sich klar zu werden dass man viele Produkte auch nicht auf offene Wunden oder überempfindliche, wunde Hautpartien auftragen sollte. Die übliche Vorgehensweise hier ist natürlich, dass man diese Bereiche ausspart oder irgendwie abdeckt. Leider hat man aber bei Inkontinenzproblemen da manchmal keine Wahl.

    Man kann entweder kein Pflaster, keine Kompresse oder keinen Verband befestigen oder es lässt sich nicht vermeiden, dass ein Pflegeprodukt unabsichtlich doch in die Wunde kommt. Wenn man sich bewegt, fängt die Schutzsalbe an zu „wandern“ und Teile davon reiben sich in die Wunde oder durch die Bewegung lösen sich Schutzverbände. Es gibt ein paar Produkte, die da helfen können wie Sprühpflaster (bis hin zu teuren, hochsterilen Varianten für chirurgische Wundbehandlungen), aber hier ist ein einfacher Tip:

    In solchen Situationen hilft es enorm, wenn man die Wunde sich auf natürliche Art verschließen lässt, indem man für Wundgerinnung und Austrocknung einfach genug Luft ran lässt. Das klingt jetzt erstmal komisch, aber es kann sich lohnen, wenn man z.B. nach einer Schnittwunde bei der Intimrasur erstmal ein Weilchen mit nur locker angelegter Windel in der Wohnung rumläuft oder sich mit offener Windel mal eine halbe Stunde auf den Rücken legt. Wie immer: Bei größeren Problemen zum Arzt!

  • Alles trocken halten! – Eine der am meisten unterschätzten Regeln ist, dass es einfach notwendig ist, bestimmte Bereiche da unten trocken zu halten. Ich werde euch jetzt nicht sagen, dass ihr die Windel öfter wechseln sollt, aber es ist natürlich zusammen mit anderen Dingen eine Überlegung wert. Viel kritischer ist es jedoch, die Sachen auch wirklich „trocknen“ zu lassen, ähnlich wie beim vorherigen Punkt mit den Wunden.

    Ein ziemlich verbreiteter Fehler ist, dass nach dem Aufbringen von Hautpflegeprodukten die neue Windel einfach zu schnell wieder angelegt wird. Dadurch bleibt nicht genug Zeit, dass alles einziehen kann und es kann einige schlechte Effekte geben. Einer davon ist, dass die Pflegeprodukte sich leichter abreiben als beabsichtigt und die saugenden Teile des Inkontinenzprodukts verunreinigen. Dadurch vermindert sich die Effizienz und der Schutzfaktor, es hat aber auch die Nebenwirkung, dass die Oberfläche weniger durchlässig wird und sich möglicherweise die Gesamtaufnahmemenge verringert, definitiv aber die Aufnahmegeschwindigkeit beeinträchtigt werden kann.

    Andersherum, besonders bei folienbasierten Windeln, erzeugt man damit vielleicht ein ungesundes Mikroklima, bei dem zu viel Feuchtigkeit aus dem Hautpflegeprodukt ausdunstet.
    Auch muss man beachten, dass zu viel von den fettigen, schmierigen Substanzen auf der Haut einen perfekten Nährboden für Bakterien, Hefen und andere Pilze bilden können, was das Risiko begleitender Infektionen erhöht oder zumindest Hautreizungen verursachen kann.

    Um dem aus dem Weg zu gehen, empfehle ich, dem Pflegeprodukt mindestens drei bis zehn Minuten Zeit zu geben, einzuwirken, je nachdem, was man natürlich verwendet. Sich nackt die Zähne zu putzen ist eben manchmal doch keine dumme Idee! Da sich einige Produkte auch schwer in der richtigen Menge dosieren lassen, kann es auch notwendig sein, mit einem trockenen Tuch überschüssiges Material abzutupfen.

  • Poritze = Sperrgebiet! – Wie sich meine Stuhlinkontinenz so im Laufe der Zeit entwickelt hat, musste ich einige Lektionen auf die harte Tour lernen und eine davon ist, dass die Poritze oder auch Rima ani, wie sie wissenschaftlich genannt wird, inklusive der unmittelbar an das Poloch/ den Anus angrenzenden Bereiche, eine extrem empfindliche Region sein kann, die einem viel Kummer bereiten kann. In der Praxis bedeutet das vor allem, dass man eine gute Balance beim Bedürfnis, alles sauber zu halten, finden muss, es aber auch nicht übertreiben darf. Das, aber auch der Umstand, Hautpflegeprodukte nicht dort zu verwenden, wo sie am wenigsten Gutes tun.

    Yupp, diesen Bereich sollte man weitestgehend in Ruhe lassen, solange es nicht unbedingt nötig ist, wobei der Hauptgrund dafür ist, dass sich selbst die gutgemeinteste Verwendung von Hautpflegeprodukten in diesem Bereich als schädlich erweisen kann, einfach weil entsprechend der vorherigen Punkte einmal zwischen den Pobacken gefangene Feuchtigkeit nicht mehr so einfach entweichen kann. Da werden dann selbst scheinbar harmlose Produkte zum Killer. In Kombination mit weiterer Feuchtigkeit und bereits durch Stuhlausscheidungen gereizter Haut kann sich das dann tatsächlich anfühlen, als hätte man sich den Hintern mit Chilipulver gepudert.

    Dementsprechend trifft hier auch wieder alles zu, was ich schon gesagt habe, wenn es um den Kontakt von Chemikalien und Bakterien mit der Schleimhaut geht. Zusätzlich kann Feuchtigkeit da hinten auch Probleme mit Hämorrhoiden, Fisteln und Geschwüren verstärken, was man ja auch nicht will. Deshalb sollte man immer alles schön trocken halten.

  • Hände waschen – oft und gründlich! Wirklich! – Man kann sich drüber streiten (und das spare ich mir an dieser Stelle mal), ob man immer Handschuhe tragen muss, wenn man da unten saubermacht. Das macht schon Sinn, wenn man sich voll eingekackt hat, aber sonst vielleicht nicht unbedingt, weil so ziemlich jedes Inkontinenzprodukt bakterienhemmende Beimischungen hat und Urin im Normalfall fast perfekt steril ist (sofern man keine Blaseninfektion hat).

    Ähnlich könnte man das für das Aufbringen von Cremes und Salben sehen. Es mag schon sein, dass man sich dann nicht mit weißen Ablagerungen unter den Fingernägeln rumärgern muss, aber sofern es keinen besonderen Grund gibt, ist es vielleicht noch nicht mal sonderlich angenehm, diese dünne Schicht Latex, Nitril oder Vinyl zu tragen. Einige davon reagieren sogar empfindlich auf Fette und könnten sich auflösen, wenn sie damit in Kontakt kommen.

    Unabhängig von der eigenen Präferenz bei dieser Sache sollte man sich aber auf jeden Fall die Hände sehr oft waschen. Das bedeutet, man sollte sie sich sehr gründlich reinigen, bevor man mit der ganzen Prozedur beginnt und dann zwischendurch auch, beispielsweise wenn man die alte Windel entfernt hat und alles gereinigt hat. Zusätzlich könnte es auch dann noch nötig werden, sich nach jedem Hautpflegeprodukt die Hände nochmal abzuspülen.

    Warum das Ganze? Na klar, um Infektionen und das Verschleppen von Keimen zu verhindern. Man isst ja auch nicht mit dreckigen Händen! Entsprechend will man seine Pflegeprodukte dann auch nicht gegenseitig verschmuddeln oder durch ungewollte Vermischung unvorhersehbare Reaktionen auslösen. Hab ich auch schon erwähnt, dass aus Versehen ins Gesicht geschmierte Penaten-Creme einfach auf eine doofe Art lustig aussieht? ;-) Also immer schön die Hände waschen, denn auch Desinfektionsmittel werden euch nicht den Arsch retten und haben hier nichts zu suchen.

  • Doppelt hält nicht besser! – Es mag überraschend klingen, aber bei Hautpflege gibt es so etwas wie zu viel des Guten. Die Haut ist ein lebendes, atmendes Organ und verträgt nur soundsoviel, sowohl im guten wie auch negativen Sinn. Zu viel Schrubben, Reiben und Schaben ist genauso schlecht, wie der Versuch, das durch zu viele Pflegeprodukte oder zu große Mengen davon wiedergutzumachen. Deswegen muss man ein Gefühl dafür entwickeln, wann genug eben genug ist und Situationen vermeiden, bei denen man von auf ein schon aufgebrachtes Produkt nochmal ein anderes Produkt aufträgt, das die gleichen Substanzen enthält oder den gleichen Zweck erfüllen soll.

    Zum Beispiel macht es absolut keinen Sinn, sich in einem ölhaltigen Cremebad für eine halbe Stunde vollzusaugen und dann noch eine Tonne feuchtigkeitsspendende Körperlotion draufzuklatschen. Ähnliche Vergleiche kann man auch für andere Szenarien machen. Wie immer – welche Kombinationen am besten funktionieren, hängt von den individuellen Parametern ab. Trockene, raue Haut profitiert vielleicht sogar von mehreren Behandlungen, fettige Haut eher nicht. Umgekehrt kann man trockene Haut auch mit zu vielen Reinigungsprodukten kaputtmachen, wärend man auf fettiger Haut den ganzen Tag mit rauem Papier rubbeln kann, ohne dabei Schaden zu verursachen. Es kommt wirklich darauf an und nur ihr selbst wisst am besten, was gut für euch ist. Es kann auch sinnvoll sein, mal mit einem Hautarzt oder einer Kosmetikerin zu reden, um die beste Kombination zu finden.

Wenden wir uns nach dieser kleinen Lehrstunde nun den eigentlichen Produkten zu. Bitte beachtet, dass alle abgebildeten Produkte nur Platzhalter sind, basierend darauf, was ich für meine eigene Pflege verwende. Wenn ihr andere Sachen verwendet, die sich bewährt haben, müsst ihr nichts ändern, solange alle Bereiche abgedeckt sind.

Produktgrundlagen

Waschgel/ Duschgel

WaschgelWeil nun mal alles damit anfängt, eine saubere Arbeitsbasis zu haben, braucht man ein einigermaßen gutes Wasch-/ Duschgel oder Seife. Ich persönlich bin kein Freund von Produkten mit starken Gerüchen, also wird man bei mir auch keine fruchtigen Aromen oder Kräuterdüfte im Bad finden. Ich mag’s eher „neutral“, also ja, ich kaufe meistens das billige blaue Duschgel, das angeblich nach Meer riechen soll. Der einzige wirkliche Luxus, den ich mir gönne, ist ein spezielles Gesichtswaschgel (im Bild zu sehen), weil das hilft, Akne zu vermeiden. Unabhängig davon spielt es eigentlich nicht so sehr darauf an, was man genau benutzt, solange man immer gut abspült, um eine saubere Grundlage zu haben. Deswegen würde ich es auch nicht mit teuren, besonders ölhaltigen Produkten übertreiben. Das macht die Sache nicht unbedingt besser und könnte nur stören.

Schaumbad/ Badezusatz

SchaumbadIch muss zugeben, dass ich ziemlich viel bade. Eine Runde Schwimmen in der Badewanne hilft, meine Muskeln zu entspannen, die dieser Tage irgendwie ständig verkrampft und angespannt sind (trotz entsprechender Medikamente), es hilft mir, etwas leichter zu atmen (zumindest für eine Weile), beruhigt die Nerven und ist sogar nützlich, um das Gegrummele im Verdauungstrakt etwas zu beruhigen, mal ganz von der positiven Wirkung eines dampfenden Bades bei einer Erkältung abgesehen. Wenn ich das mache, verwende ich fast immer das ölhaltige Schaumbad von Nivea, welches auch nur einen milden Mandelduft hat. Da mische ich dann auch nur geringe Mengen anderer Badezusätze nach Bedarf rein, weil mich z.B. zu viel scharfes Eukalyptusöl in Erkältungsbädern nur wie wild zum Husten bringt. Das ist auch mal ein gutes Beispiel, wo man nicht zu viele Produkte auf einmal verwendet – wenn ich bade, dann bade ich und verwende hinterher nicht noch was anderes. Ich habe früher mal noch Körperlotion verwendet, aber nachdem ich einige Nächte mit diesem klebrigen, schwitzigen Gefühl auf der Haut zugebracht habe, habe ich damit aufgehört und es ging dann besser.

Zink (Salbe oder Emulsion)

ZinksalbeZink, oder genauer gesagt Zinkoxid, ist ein wichtiger Bestandteil bei einem Großteil all der Cremes, Pasten und Salben, die es da draußen so gibt wie auch bei vielen anderen Hautpflegeprodukten. Natürlich hat das einfache Gründe. Die Farbe macht es ideal, um die Produkte weiß und undurchsichtig erscheinen zu lassen. Weil es noch dazu vergleichsweise billig ist, kann es außerdem in relativ großen Mengen anstatt des teureren Titandioxids verwendet werden verwendet werden. Wenn man diesen Gedanken weiterführt, wird auch klar, dass es sich deshalb auch als günstige Zutat eignet, um zu verhindern, dass sich Produkte entmischen und in ihre Bestandteile zerfallen sowie um ihr Volumen zu stabilisieren, wobei ein paar physikalische Effekte auf mikroskopischer Ebene ausgenutzt werden. Natürlich könnte uns das völlig egal sein – soweit es uns betrifft, könnte es auch schwarz sein, solange die medizinische Wirkung die gleiche bleibt – und hier wird’s interessant.

Zinkoxid ist eines der ältesten bekannten entzündungshemmenden Mittel und fördert zudem die Wundheilung und wird entsprechend schon lange für die Behandlung von allem Möglichen von Pickeln bis ernsthaften Brandwunden eingesetzt. Viele dieser Anwendungsfälle nutzen den Umstand, dass es Feuchtigkeit bindet und so Wunden austrocknet. Außerdem hat das Material eine antiseptische Wirkung, die für diese Fälle förderlich ist, obwohl es selbst neutral und ungiftig ist. Bei der Hautpflege im Bereich der Inkontinenz wird es häufig bei den etwas konventionelleren Schutzsalben und ähnlichem eingesetzt, wobei ein wichtiger Punkt ist, dass es aufgrund seines Verhaltens und seiner mikroskopischen Struktur in Zusammenhang mit der (Haut-)Feuchtigkeit gut hält. Natürlich sind die entzündungshemmenden Qualitäten auch gern gesehen.

Neuerdings ist das allerdings etwas unter Beschuss geraten, und wenn man mal drüber nachdenkt, machen die dafür genannten Gründe durchaus Sinn. Aufgrund seiner Undurchsichtigkeit deckt das Produkt einige Dinge zu gut ab, was es erschwert, die Schwere von Wunden zu beurteilen. Das wird unter Pflegeprofis heftig diskutiert, gerade wenn es um ältere Patienten geht, wo dann auch noch Sachen wie Dekubitus mit reinspielen. Ein zweites Argument, das auch in diese Richtung geht, ist, dass man ein Mittelchen, welches die Haut noch zusätzlich austrocknet, natürlich nicht auf schon geschädigte, empfindliche Haut aufbringen würde, so wie das bei Älteren, Bettlägerigen oder beispielsweise Diabetikern der Fall sein kann.

Ich persönlich nutze das Produkt in seiner reinen Form eigentlich kaum, und wenn, dann nur in kleinen Bereichen, wenn sich z.B. durch Kontakt mit giftigen Pflanzen Bläschen auf der Haut bilden oder ich mal wieder so blöd war, einen Mückenstich aufzukratzen. Man könnte also daher sagen, dass ich es eigentlich fast nur in speziellen Schutzprodukten verwende.

Panthoten/ Panthenol (Salbe, Emulsion, Schaum)

PanthenolsalbePanthoten ist eine natürliche Substanz, die der Körper selbst produziert. Für kosmetische Zwecke wird allerdings meist das stabilere, weiter verbreitete synthetisierte (Dex-)Panthenol verwendet, welches dann eine Vorstufe darstellt, die im Körper zu Panthoten umgewandelt wird. Ähnlich zum Zinkoxid sind die positiven Effekte schon ziemlich lange bekannt und deshalb wird es auch umfangreich in allen möglichen Hautpflege- und Kosmetikprodukten verwendet.

Entgegen dem, was das Bild vortäuschen mag, ist meine Lieblingsmethode, diesen Wirkstoff zu verwenden, aber immer noch Schaum. Das habe ich ja schon kurz in meinem alten Artikel erwähnt. Meine Rechtfertigung hier ist, dass es einfacher ist, eine gleichmäßige Schicht aufzutragen und nicht zu viel. Auch wenn es positive Effekte für die Regeneration der Haut hat, kann diese nur relativ kleine Mengen davon auf einmal aufnehmen. es bringt also nichts, hier alles zu übersättigen. Wenn man zu viel aufträgt, heilt die Haut auch nicht schneller. Hier gibt es auch keine erwähnenswerten „coolen“ Zweit- und Drittwirkungen, weshalb es erst recht unnötig ist, dicke Schichten aufzutragen.

Filmbildendes Hautschutzprodukt

Penaten-CremeEndlich kommen wir mit dem ganzen theoretischen Kram an einen gewissen Punkt und können uns mit dem „filmbildenden Hautschutzprodukt“ befassen. Das klingt erstmal wie ein trockener Satz aus einem Pflegelehrbuch oder einer schlecht gemachten Werbebroschüre eines Herstellers, aber es beschreibt genau, was diese Produktklasse tun sollte – idealerwerse eine (für Flüssigkeiten) undurchdringbare Schutzschicht bilden. Um dieses Ziel zu erreichen, haben die Hersteller verschieden Lösungsansätze, aber wenn man mal spezielle medizinische Produkte wie Cavilon nicht mitzählt, drehen sich die meisten darum, eine haltbare Schicht aus fetthaltigen Substanzen oder Zinkoxid aufzutragen, wobei es dann alle möglichen Variationen zwischendrin gibt, die versuchen, die Methoden zu kombinieren, um das beste von beiden zu bekommen.

Erstmal die schlechte Nachricht: Auch wenn ich über die Zeit eine ganze Menge Produkte ausprobiert habe, habe ich bis jetzt noch nicht das perfekte gefunden. Meistens läuft es darauf hinaus, dass die Produkte umständlich und schwierig aufzutragen sind oder nicht lange genug halten, während sie dann die totale Pest sind, wenn man sie wieder abwaschen will. Selbst die gute alte Penaten-Creme ist ein herausragendes Beispiel dafür.

Weil sie auf Fetten basiert, die nur bei ungefährer Körpertemperatur anfangen zu schmelzen, muss man immer einen ziemlichen Klumpen aus der Dose puhlen und hat dann schon zu tun, das einigermaßen gleichmäßig auf der Haut zu verteilen. Nach einer Weile kommt dann das Zinkoxid durch und es klebt noch mehr, gerade an den Fingern. Üblicherweise muss ich dann zwei Durchgänge die Hände waschen, damit alles wieder abgeht, gerade unter den Fingernägeln. Glücklicherweise hält so eine aufgetragene Schicht den ganzen Tag (oder eben Nacht), so dass man es nur einmal über sich ergehen lassen muss, bis man am Ende wieder ewig unter der Dusche Steht und viel Duschgel braucht, um alles abzuschrubben. Ich sag nicht, dass das schlecht ist, es ist nur eben ziemlich unpraktisch.

Ganz vermeiden kann man diese Unannehmlichkeiten leider nicht. Selbst ich mit meiner relativ fettigen, widerstandsfähigen Haut habe Tage, an denen ich einfach auf zusätzlichen Schutz angewiesen bin. Meistens entscheide ich das nach Bauchgefühl und habe da kein festes Muster. Meistens kommt es darauf an, wie gereizt meine Haut ist und was ich denke, was dann gut tun würde, basierend auf meinen Erfahrungen. Entsprechend kann es also sein, dass ich an einem Tag eine dicke Schicht zinkhalte Salbe verwende, wenn ich weiß, dass ich lange unterwegs sein werde, z.B. bei einem Arzttermin in einer anderen Stadt, und dann eine leichtere, nur auf Fett basierende Creme nach der abendlichen Dusche.

Für die, die es schon immer mal wissen wollten, aber sich nie getraut haben, zu fragen: Ja, da untenrum sieht es in der Tat aus wie das Clown-Makeup in Disneys Dumbo Film, wenn man zinkoxidhaltige Produkte verwendet: Weißes Gesicht mit Rüssel. Ich werd mir jetzt aber sparen zu sagen, wie groß mein Rüssel ist. *hüstel* ;-)

Talkum Puder

Penaten-PuderDas nächste Produkt wird bei einigen Leuten ein wenig Stirnrunzeln verursachen. Talkumpuder hat in den letzten Jahren nämlich einen etwas schlechten Ruf bekommen, auch wenn ich die dafür angeführten Gründe zumindest für zweifelhaft halte.

Der erste davon ist, dass es die Haut abschürfen würde, was ich einfach mal totalen Quatsch finde. Ausgetrocknete Zinksalbe wäre da mindestens genauso schlimm, wenn man dem ganzen Glauben schenken wöllte. Puder ist so fein gemahlen, da kann ich mir einfach nicht vorstellen, wie das gehen soll. Rauer Stoff bei der Unterwäsche ist da vermutlich schlimmer. Auch muss man sagen, dass die mikroskopischen Partikel eher flache Flocken sind, die aufeinander gleiten. Natürlich kann man deswegen nicht ausschließen, dass es zumindest theoretisch Probleme machen könnte, wenn jemand dünne Haut oder offene Wunden hat, aber dann würde ich das auch eher als generellen Fehler bei der Pflege einstufen.

Das zweite angeführte „Problem“ ist ein angeblich höheres Krebsrisiko, wenn Puder mit offenen Wunden oder Schleimhäuten in Berührung kommt. Das geht auf einige Klagen zurück, bei denen Frauen, die Puder zur Intimpflege verwenden, Eierstockkrebs bekommen haben und Hersteller dafür verklagen. Bisher gibt es allerdings keinerlei wissenschaftlichen Beweis, der das bestätigt oder widerlegt. Wenn man zu den übervorsichtigen Menschen gehört, sollte man eben einfach drauf verzichten.

Gibt es trotzdem irgendeinen guten Grund, es überhaupt zu verwenden? Ich sage ja, wenn auch vielleicht nicht in dem Sinn, wie das viele erwarten würden. Talkumpuder hat genau genommen null (in Zahlen: 0) Wirkung auf der Haut. es bietet keinerlei Schutz, hat keinen reinigenden Effekt oder sonstige magische Kräfte. Wofür ich es jedoch super nützlich finde, ist um bestimmte Hautpartien „trocken“ zu bekommen, zumindest für eine Weile.

Bei meiner Inkontinenz gibt es natürlich auch gute und schlechte Tage und an den schlechten Tagen schwitzt man vielleicht viel oder hat sehr flüssigen Stuhl, weshalb es einem dann trotz noch so aufwendiger Reinigung nicht gelingt, das Jucken und Brennen in den Griff zu kriegen. Das ist dann auch eine der wenigen Ausnahmen, wo ich mich auch mal nicht an meinen eigenen Rat halte und doch mal in der Rima ani aktiv werde. Nichtsdestotrotz mache ich das sehr vorsichtig. Anstatt große Mengen Puder direkt aus der Flasche draufzudonnern, mache ich etwas davon auf die Fingerspitzen und verteile es vorsichtig auf die gereizten Hautbereiche. Natürlich wird es da nicht lange bleiben, aber auch wenn es ziemlich unwissenschaftlich ist, hilft mir das Ganze.

Generisches Hautpflegeprodukt für den Körper

KörperlotionSelbst wenn man sowas nicht die ganze Zeit verwendet, sollte man für den Fall der Fälle so etwas im Haus haben. Wie man so schön sagt „Man muss jung (mit der Hautpflege) anfangen, um nicht alt auszusehen.“ und ich habe definitiv zu spät in meinem Leben gelernt, die positiven Effekte selbst von einfachen Cremes und Lotionen wertzuschätzen.

Ich bin da immer noch nicht so wild drauf, aber es gibt zumindest einige Anwendungsfälle. Natürlich verwende ich es ziemlich oft im Sommer, um die Haut zu beruhigen, wenn ich unterwegs war und zu viel Sonne abbekommen habe. Teilweise hat das was damit zu tun, dass ich wegen meines nicht gut funktionierenden Vitamin-D-Stoffwechsels zwar Sonne abbekommen soll und somit Sonnenschutzmittel auch nicht ideal sind, aber ich andererseits meist unterschätze, wie lange ich dann ungeschützt der Strahlung ausgesetzt bin, wenn ich meine Wege hier in unserem Städtchen erledige. Oft vergesse ich es auch einfach.

Ein anderer Fall, bei dem ich es gelegentlich nutze ist, wenn sich meine Haut extrem trocken anfühlt, wenn ich lange Windeln getragen habe. Das bezieht sich vor allem auf Stellen, auf denen man normalerweise keine Schutzcremes aufträgt, also die oberen Bereiche der Oberschenkel, die Außenseite der Pobacken und den Bauch. Diese Regionen reagieren ja trotzdem manchmal empfindlich auf das Trägergewebe bei Inkontinenzprodukten.

Soweit es die speziellen Eigenschaften des Pflegeproduktes betrifft, sollte man den Schwerpunkt eher auf Feuchtigkeit und nur einen Hauch von Ölen legen, zumindest soweit das hier relevant ist. Wenn man es mit der Fettigkeit übertreibt, reduziert man nur wieder die Effizienz des Inkontinenzproduktes aus den gleichen Gründen, wie ich das schon beim „filmbildenden Schutzprodukt“ dargelegt habe. Man sollte auch bedenken, dass die Windel auch einfach mehr rutscht, wenn alles zu glatt und rutschig ist und man somit den Tragekomfort beeinträchtigt.

Handwaschgel/ -seife

HandseifeWeil ich nun mal ein Verfechter regelmäßigen Händewaschens bin, ist es mir wichtig, dass man immer ausreichend Waschgel oder Seife zur Hand hat. Aus nachvollziehbaren Gründen sollten die Produkte dabei so mild und schonend sein, wie es nur geht. Das mag erstmal kompliziert klingen, ist es aber gottseidank nicht. Die meisten gewöhnlichen Produkte erfüllen diese Anforderung schon von sich aus, weil der Anteil an „aktiven Substanzen“ (Tenside usw.) oft bei unter 3 Prozent liegt und der Rest aus Glycerin und anderen Füllmaterialien besteht, damit die Stoffe überhaupt leicht verwendet und dosiert werden können.

Auch hier kann man wiederholen, was sich bereits wie ein roter Faden durch den ganzen Artikel zieht: Ich würde nicht empfehlen, allzu fetthaltige Produkte zu verwenden. Man riskiert dadurch nur, dass man vielleicht aus Versehen auf die klebende Seite der Verschlussbänder tatscht und somit deren Haftfähigkeit verringert, weil man einen unsichtbaren, dünnen Fettfilm hinterlässt. Das Handwaschgel muss auch keinerlei desinfizierende Bestandteile enthalten. Wie ich in meinem älteren Artikel schon geschrieben hatte, ist es viel wichtiger, Keime real physikalisch abzuwaschen als sie durch irgendwelche Chemikalien unwirksam zu machen.

Handcreme

Selbst die sanfteste Handpflege hat gewisse Nebenwirkungen und jahreszeitliche Effekte wie Kälte im Winter können zusätzlich dazu beitragen, dass die Haut aufreißt, also ist es schon okay, wenn man sich die Hände ab und zu mal eincremt. Nach dem, was ich im vorherigen Absatz gesagt habe, sollte man das natürlich nur tun, wenn man den ganzen Ablauf beim Wechseln der Windel schon hinter sich hat. Ich würde auch empfehlen, dass man das nicht so oft macht. Zum einen sind rutschige Finger beim Halten der Kaffeetasse unpraktisch, zum anderen kann es ein hygienisches Problem sein. Ich finde es zum Beispiel total furchtbar, wenn sich Leute in der S-Bahn die Hände einschmieren und dann mit den fettigen Fingern ihre Keime überall verteilen, beispielsweise an den Türöffnern. Selbst zu Hause will man ja nicht, dass die Computertastatur zur Petrischale für Bakterienkulturen wird.

Feuchttücher

BabytücherAuch das wird ein streitbarer Punkt werden aber erstmal was zum Aufschreiben für Alle: Bei der Hautreinigung sind reichlich Wasser und ein Waschlappen immer noch die besten Freunde. Selbst die ausgereiftesten und noch so tollen Feuchttücher können das nicht ersetzen, was natürlich für mich bedeutet, dass ich sie immer nur als zweitbeste Alternative sehe.

Mal abgesehen von der Betrachtung der Umweltfreundlichkeit, liegt mein Problem mit diesen Tüchern darin begründet, wie sie nun mal funktionieren. Um ihre Feuchtigkeit zu erhalten, enthalten sie Chemikalien wie Propylenglycol, die die Trocknung verzögern. Natürlich kommt das Zeug dann bei der Benutzung auch auf die Haut und das passt dann nicht so recht zu unsere „Alles muss trocken sein!“ Regel. Soll also heißen, wenn man diese Produkte allzu verschwenderisch anwendet, fängt man sich ein neues Problem ein, während man glaubt, ein anderes zu lösen, sofern man nicht genug Trockenzeit einplant.

Wie ich schon im vorherigen Artikel dieser Serie geschrieben habe, kann man Feuchttücher deshalb nur als Ergänzung ansehen. Man kommt einfach nicht drumrum, sich wenigstens einmal am Tag richtig zu duschen oder zu waschen. In meiner kleinen Welt verwende ich sie wirklich nur sparsam und oft sogar nur als schnellen Weg, um etwas Frischeduft auf die Haut zu bekommen, weil ich’s mit Parfüm und Deodorants auch nicht so habe.

Andere Produkte

Abschließend schauen wir uns mal noch ein paar Produkte an, die in keinen anderen Abschnitt passen. Die Dinge, die hier aufgeführt sind, kommen im Regelfall nur zum Tragen, wenn man auch wirklich irgendeine Art von Wunde hat. Man würde sie nicht für die tägliche Routineanwendung nutzen.

Vaseline

VaselineDas erste ist reine Vaseline (Petrolatum). Diese ist bereits Bestandteil vieler medizinischer und kosmetischer Pflegeprodukte, wird aber meist nur eingesetzt, um die Konsistenz zu steuern, weniger als aktive Wirksubstanz.

Der Grund, warum ich das hier nochmal extra erwähne ist der, dass das eine letzte Zuflucht sein kann, wenn man aus was auch immer für Gründen auf andere Produkte empfindlich reagiert. Das kann allergische Reaktionen bei organischen Ölen (und kleinen Mengen Pollen usw. darin) einschließen, aber auch vorrübergehende Hautreizungen, bei denen andere Mittelchen nur noch mehr Ärger machen würden. Als Nebenprodukt von Erdöl enthält Vaseline ja diese Dinge nicht.

Natürlich könnte man sich jetzt wieder wunderbar über die Frage streiten, ob synthetische Stoffe nicht auch schädliche, ungebundene Kohlenwasserstoffe enthalten könnten, aber meine Haltung dazu ist ähnlich wie bei Talkumpuder: Alle bisher dazu verfügbaren „Beweise“ sind bestenfalls unschlüssig oder anzweifelbar. Wenn ich das mal so sagen darf – für mich erscheint es wahrscheinlicher, dass man allergisch auf teures Mandelöl reagiert, nur weil ein Vogel mal eine der Nüsse angekackt hat und Verunreinigungen drin sind.

Die theoretischen Verwendungsmöglichkeiten von Vaseline sind natürlich unendlich. Es ist nicht wasserlöslich, kann deswegen also als Schutzschicht verwendet werden. Zugleich hilft es bei der Wundheilung, weshalb es ein guter Kandidat bei kleinen Wunden ist. Es ist auch perfekt transparent, weshalb es bis auf den Glanz auf der Haut unauffällig ist. Der einzige Nachteil ist, dass es nur wenig in die Haut aufgenommen wird und man ziemlich aufpassen muss, dass man sich nicht die Klamotten versaut bzw. das Material aufgrund seiner Klebrigkeit zu viel Dreck anzieht.

Spezielle Wundbehandlung

Wie ich im ersten Teil der Artikelserie versprochen habe, werde ich hier nicht einen auf Apotheker machen und diese potenziell konfliktträchtigen Sachen weitestgehend vermeiden, aber ein paar „medizinische“ Produkte, die ich selbst verwende und gut finde möchte ich trotzdem noch erwähnen.

Bepanthen-SalbeBepanthen-Creme ist eine erweiterte Variante der normalen Panthenol Cremes, die wir schon besprochen haben und enthält in diesem Fall eine zusätzliche antiseptische Komponente. Dieses spezielle Produkt ist auch sehr flüssig, weshalb es gut auch in die kleinsten Ritzen eindringen kann wie z.B. bestimmte Hautfalten in Problemzonen. Gelegentlich wird es nötig, es zu verwenden, wenn ich mich beim Rasieren wieder blöd angestellt habe (egal ob nun im Gesicht oder anderswo) oder mich zu viel gekratzt habe. Außerdem, und das hat jetzt gar nichts mit unserem eigentlichen Thema zu tun, ist das auch eine prima Variante, wenn man sich bei der Pediküre/ Maniküre das Nagelbett verletzt hat, weil es fast von selbst unter den Nagel fließt.Hametum-Salbe

Auch wenn ich ziemlich offensichtlich „reine“ Substanzen aus dem Labor vorziehe, kann man natürlich nicht verschweigen, dass es durchaus das eine oder andere Naturprodukt basierend auf Pflanzenextrakten gibt, das ähnliche Wirkungen hat. Zwei herausragende Beispiele dafür sind Arnika und Hamamelis, letzteres hier als Wundsalbe dargestellt. Dieses kann man auch gut gegen dieses lästige Brennen in der Pofalte verwenden, weil es auf einem ziemlich zähen Fett basiert und damit gut hält.

Etwas, wovor man aber warnen muss: Viele dieser natürlichen Produkte könne bei falscher Anwendung sehr giftig sein. Die meisten davon sind nur für die Anwendung auf der geschlossenen Haut für begrenzte Zeit gedacht. Man sollte Kontakt mit offenen Wunden und Schleimhautgewebe auf jeden Fall vermeiden. Da sie aus natürlichen Pflanzen gewonnen werden, können sie natürlich auch Restbestandteile davon enthalten, was wiederum Allergien auslösen kann. Deswegen empfehle ich, die Produkte erstmal unter Normalbedingungen zu testen, bevor man böse Überraschungen erlebt, wenn es darauf ankommt.

Nach diesem Monsterartikel mit über 5000 Wörtern (weshalb es auch ewig gedauert hat, ihn zu schreiben und vom seiner englischen Variante abzuleiten) werden wir beim nächsten Artikel endlich zu den Markenprodukten kommen. Diese lange Lektüre sollte aber erstmal ein Weilchen reichen. Wer Gedanken zur Sache oder Fragen hat, kann sich über die Kommentarfunktion austoben. Also bis zum nächsten Mal!

Windeltest: Rearz Lil Squirts

Was Windeln mit nur einem Klebeband (pro Seite) angeht, bin ich aus diversen Gründen ziemlich zurückhaltend, weshalb es auch eine ganze Weile gedauert hat, bis ich mich aufraffen konnte und mir die Rearz Lil Squirts bei unser aller liebstem Windeldealer hier in Deutschland, SaveExpress, bestellt habe.

Rearz Lil Squirts, Packung

Das Produkt ist schon fast ein Jahr auf dem Markt, mindestens aber seit Anfang 2017, als es zunächst in der farbigen Variante erschienen ist. Dieser Tage geht es mir mehr um Praxistauglichkeit als bunte Bedruckung (zumindest bei den Windeln selbst), weshalb ich mich bei der ganzen Packung für die weiße Variante entschieden und dann noch ein paar Einzelexemplare der bunten Version dazu genommen habe.

Rearz Lil Squirts, Verfügbare Farben

Es ist schon eine Weile her, als ich das letzte Mal ein Rearz Produkt getestet habe und irgendwie bin ich auch nie dazu gekommen, die Größe L mit einzubeziehen, als ich den Artikel zur Safari, Seduction und Princess Pink verfasst habe und somit bot sich da jetzt die Gelegenheit, auch das nachzuholen.

Rearz Lil Squirts, Bedruckt, Größenvergleich

Wie zu erwarten, ist die L schon ziemlich übergroß, selbst für mich mit meiner Wampe, besonders wenn man bedenkt, dass schon die Größe M bereits recht geräumig ausfällt. Bei Windeln mit zwei oder drei Klebebändern wäre das weniger ein Problem, aber hier würde ich das definitiv nicht empfehlen. Auch wenn man es vielleicht mag, dass das fluffige Material vom Saugpolster bis zum Bauchnabel reicht, wird man dieses Gefühl hier nie richtig bekommen, es sei denn, man verwendet zusätzliches Klebeband.

Rearz Lil Squirts, Weiß, Vorderansicht

Wie die Bilder verdeutlichen, gibt es immer viel lose herumflatterndes Material, egal ob man das Klebeband nun relativ weit oben anbringt, wie ich das „wissenschaftlich korrekt“ für die Fotos getan habe, oder weiter unten. Irgendetwas wedelt eben immer herum und eine zu große Größe zu verwenden, verschlimmert das Problem noch. Deswegen kann der einzige vernünftige Ratschlag nur sein, sich an die Größe zu halten, die man normalerweise tragen würde bzw. die am nächsten bei den eigenen Körpermaßen und Proportionen liegt. Natürlich hilft das auch, wie eigentlich immer, ganz grundsätzlich eine optimale Passform und Abdichtung zu erreichen und somit Auslaufen zu verhindern.

Rearz Lil Squirts, Weiß, Seitenansicht

Leider haben die Leute bei Rearz (oder genau genommen die Fabrik, die das Produkt in deren Namen herstellt) sich keine große Mühe gegeben, die Windel den speziellen Anforderungen und Einschränkungen bei nur einem Klebeband anzupassen. Das unterstützt mein vorheriges Argument erst recht.

Wenn man sich wenigstens darum gekümmert hätte, zumindest etwas von dem überschüssigen Material an den Beinen abzuschneiden, hätte das ähnlich wie bei der Attends Slip Active ausfallen können und damit wäre das Produkt eine mögliche Alternative für Sport und andere Freizeitaktivitäten gewesen, bei denen es auf genügend Beinfreiheit ankommt. so, wie es ist, wird man wohl mehr damit zu tun haben, das ungenutzte Material unter den Body oder die Schutzhose zu stopfen, um es zu verstecken und dafür zu sorgen, dass es einen nicht bei irgendwas stört.

Also um es nochmal kurz zusammenzufassen: Für mich tut’s die Größe M weiterhin und in Anbetracht der diversen kleinen Macken und Unannehmlichkeiten, die sich aus der Kombination der Form der Windel mit nur einem breiten Band ergeben, wäre für mich die Verwendung einer L überflüssig und unnötig kompliziert. Das hat allerdings keinen Einfluss auf die doch recht angenehmen anderen Eigenschaften des Produktes.

Rearz Lil Squirts, Weiß, Rückansicht

Wie ich schon immer gesagt habe und auch oft genug in meinen Artikeln wiederhole, mag ich wegen meiner Stuhlinkontinenz großflächige Saugpolster und aus persönlicher Vorliebe und praktischer Gewohnheit heraus dürfen die auch gern dick und sehr saugfähig sein, da ich sowas sogar trage, wenn ich länger draußen in der Öffentlichkeit unterwegs bin und nicht nur zu Hause. Diese Kombination gibt es hier und man kann sagen was man will – wenn es nicht eine Frage des Preises wäre, würde ich mich mit Produkten von Rearz, ABU und einigen anderen Marken eindecken und sie ständig nutzen. In diesem Fall würde ich allerdings wohl die weiße Inspire oder die komplett schwarze Seduction vorziehen und ab und zu gäbe es mal eine Safari für etwas Abwechslung. Lustigerweise gefällt mir bei diesem Modell aber der bläuliche Touch, den die Farbe des Innenfutters verursacht. Das hat irgendwie Klasse und wirkt edel.

Rearz Lil Squirts, Weiß, Innenseite

Da sich die technischen Eigenschaften sonst nicht groß geändert haben, kriegt man das gleiche sehr saugfähige Polster wie bei den anderen Versionen und wenn man das mit der Passform gut hinbekommt, reicht das gut durch die Nacht oder für einen ordentlichen Teil des Tages. Bei mir haut das nicht ganz so gut hin und vom Gefühl her muss ich die Windel immer etwas zu zeitig wechseln, aber wer etwas schlanker ist und einen eher normalen Körperbau hat und somit das Produkt gut in der Taille fixieren kann, sollte damit kein Problem haben. Bei mir vereitelt das halt immer der Bauch.

Abschließend sollten wir noch ein paar Worte zum Design der bedruckten Version verlieren. Da muss ich ehrlich sein: Als ich das das erste Mal gesehen habe, dachte ich mir nur „Komplett schiefgegangen!“. Für mich als Grafikdesigner (einer bestimmten Richtung) ist das ganz eindeutig ein Fall, wo all die guten Absichten nach hinten losgegangen sind. Die Sache ist die, dass ich ja sogar alle möglichen Unterwassertierchen richtig dolle mag und die ursprünglichen Designentwürfe sahen prima aus. Es ist ja wirklich nichts verkehrt an niedlichen Seepferdchen und Oktopussen und auch glubschäugige Frösche und Krokodile sind okay.

Wie auch immer, irgendwie ist dann bei der eigentlichen Produktion etwas schiefgegangen. Die gewählte Folie saugt jegliches Leben und Strahlkraft aus den Druckfarben und irgendwie sieht am Ende alles ziemlich trübe und blass aus. Um meinen Punkt etwas zu unterstreichen, habe ich mal mit Photoshop-Power ein Mock-Up mit meiner Meinung nach besseren Farben zusammengewürfelt (Ich habe nicht jede Farbe einzeln freigestellt, sondern nur mal schnell eien globale Farbanpassung drüber gemacht, also nicht wundern, wenn die grünen Teile plötzlich lila sind).

Rearz Lil Squirts, Bedruckt, Optimierte Farben Simulation

Wie man erkennen sollte, macht eien andere Grundfarbe einen Riesenunterschied und wenn man dann noch etwas die Farbtöne verschieben würde, würde alles gleich viel besser aussehen. Stimmt ihr mir da zu? Natürlich sind auch diverse andere Farbkombinationen denkbar, aber eben nicht all zu viele mit cyan-/ türkis-farbiger Folie, denke ich mal.

Wer noch keine Rearz-Windeln ausprobiert hat, kann diese Variante ohne größeres Risiko mit auf seine Wunschliste setzen. Meiner Meinung nach sollte man aber trotzdem auch wenigstens mal meinen anderen Artikel zu diesen Produkten lesen und sich dann auch noch ein paar Exemplare der Versionen mit zwei Klebebänder besorgen. Für mich funktionieren die einfach besser. Wenn jemand einfach nur ein besonders saugstarkes Produkt sucht und sich seiner Sache wegen Körperbau, nur einem Klebeband und so weiter sicher ist, dann spricht nichts gegen diese Windel. Der ziemlich hohe Preis wird ohnehin dafür sorgen, dass nicht jeder gleich nur noch dieses Produkt haben will und entsprechende Kaufentscheidungen werden dann immer selektiv und nach Bedarf erfolgen, egal was ich hier schreibe. ;-)

Suprima Verlosung

Wie ich euch in meinem Artikel versprochen habe, verlose ich meinen überzähligen Suprima Pflegebody, weil er mir einfach nicht passt. Das alles, weil mir Suprima dankenswerterweise erlaubt hat, ihn zu behalten. Bevor wir weitermachen, werft nochmal einen Blick auf das Bild und lest den Artikel (nochmal) wegen der Größe, damit ihr sicher seid, ob ihr das Ganze auch wirklich wollt:

Suprima Pflegebody Verlosung

Noch interessiert? Passt die Größe für euch oder jemanden, den ihr kennt und dem ihr den Body geben wollt? Gefällt euch die Farbe? Dann gebt in dem kleinen Kontaktformular eine gültige e-Mail-Adresse ein:

***Formular nach Abschluss des Wettbewerbs entfernt, um Missbrauch zu verhindern***

Natürlich gibt es auch ein paar einfache Regeln, die wie folgt wären:

  • Der Wettbewerb läuft vom 1. bis 31. Oktober 2017.
  • Nach dem Schlussdatum gemachte Einträge werden nicht berücksichtigt.
  • Jeder Teilnehmer darf nur einmal mitmachen.
  • Nach dem Enddatum wird zufällig ein Gewinner ausgewählt und per e-Mail kontaktiert, um eine Lieferadresse zu erfragen.
  • Der Preis wird weltweit versandt, weil er günstigerweise einfach in einen großen Briefumschlag passt und somit die Kosten überschaubar sind.
  • Es gibt nur diesen einen Suprima Pflegebody in Größe M, keine Alternativ- oder Ersatzprodukte.
  • Durch Eingabe einer e-Mail-Adresse stimmt der Teilnehmer diesen Bedingungen zu.Datenschutzhinweis: Die Daten werden nur für den Wettbewerb erhoben und wieder gelöscht, sobald der Gewinner erfolgreich kontaktiert wurde.

Viel Spaß bei der ganzen Sache! Wer spezifische Fragen hat, kann mich gern anfunken.

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